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Ausrüstung

Schützentafel

   

Speziell bei Ausrückungen bei anderen jubilierenden Vereinen sorgt unsere künstlerisch gestaltete Tafel für Aufsehen.

Die Bewaffnung der Gasteiner Schützen

"Das Werndl Gewehr"

   

Am 16. April 1864 hatte Josef Werndl in Steyr die "Waffenfabrik Josef und Franz Werndl & Comp." gegründet. Gemeinsam mit seinem Werkmeister Holub entwickelte er dort ein Hinterladergewehr mit dem eingentümlichen "Tabernakelverschluss", dessen augenfälligsten Charakteristikum die drehbare Verschlussklappe ist. Die Prototypen dieser Waffe legte er 1866 der k.k. Hinterladungs-Gewehr-Kommission in Wien vor, die nach dem Desaster von Königgrätz eilig die Suche nach einem geeigneten Hinterladergewehr für die k.k. Armee begonnen hatte. Den ersten Einsatz erlebten diese Waffen beim Okkupationsfeldzug in Bosnien-Herzegovina 1878, doch auch noch bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges standen Werndl-Gewehre im Einsatz, insbesondere bei Landsturm-Formationen, Bahnhofs- und Brückenwachen usw. Werndl-Gewehre als typisch österreichische Waffen zählen glücklicherweise heute noch zur Bewaffnung einiger Salzburger Schützenkompanien.

Der Säbel

   

Aus dem Orient gelangte der Säbel nach Europa. Charakteristisch ist seine gekrümmte, meist einschneidige Klinge, die hauptsächlich zum Hieb, eingeschränkt auch zum Stich, geeignet ist. Schon die Steppenvölker Persiens, Südrusslands und Mittelasiens verwendeten diese Waffe. Im 9./10. Jahrhundert gelangte er mit den Magyaren nach Europa. Bei uns häufig anzutreffen sind auch verschiedene deutsche Säbeltypen der jüngeren Vergangenheiten. Die mit einem einfachen Bügelgefäß aus Messing versehenen Mannschafts- und Offizierssäbel der ehemaligen deutschen Wehrmacht werden heute meist in vernickelter (und nicht wie bei Original schwarz lackierter) Scheide getragen.

Kanone

   

Am 9. September 1986 kaufte der damalige Waffenmeister Paul Brandner in Windhaag bei Perg in Oberösterreich eine neue Kanone. Der erste Einsatz der neuen Kanone fand zur Rupertifeier am 28. September 1986 statt.